Geschichte

2020 Corona Saison

Die Saison 2020 war geprägt durch Corona. Die Saison konnte erst am 28. Juni gestartet werden. Unser Schutzkonzept hat sich sehr bewährt. Die Fahrgäste wurden Coronagerecht in unsern Zügen platziert. Nach dem Ausstieg in der Endstation "Corona Station" (vor der Einfahrtsweiche im Bahnhof) wurden die Wagen desinfisziert für die nächsten Fahrgäste. Die durchschnittlichen Fahrgastzahlen waren erfreulich und leicht gestiegen gegenüber den Vorjahren.

Coronabedingt wurde auch der "Dampf im Advent" abgesagt.

2019 Einweihung rollstuhlgängiger Wagen für Fahrgäste mit einem Handicap

Nachdem der Steiner Liliputbahn – Verein 2018 drei neue Pullmanwagen der Rhätischen Bahn erhalten hat, beschloss der Vorstand, als letzte grössere Anschaffung für den Wagenpark einen rollstuhlgängigen Wagen für Fahrgäste mit einem Handicap anzuschaffen. Nach Rücksprache betreffend Machbarkeit mit der Firma BALSON AG in Stein am Rhein, unserem Hoflieferanten, erhielten wir von Chales Ball eine entsprechende Offerte. Nach nur vierzehn Tagen war die Finanzierung dank grosszügiger Spendenzusagen gesichert (siehe nachstehende Sponsorenliste). Am Tag der offenen Tür am 6. Juli konnten wir nun diesen Spezialwagen, auch aus der Serie der RhB, dem regulären Fahrbetrieb übergeben. Von den jährlich über 15‘000 zahlenden Fahrgästen besuchen uns auch immer wieder Bahnfreunde mit einem Handicap, deren Transport wir nun ohne grosses Umsteigen und Aufwand ermöglichen können. Dieser neue Spezialwagen ergänzt auf sinnvolle Art das Rollmaterial der SLB. Dafür sind wir allen Sponsoren dankbar, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.

2019 Rollout der Lokomotive der Gipsstollen Bahn Schleitheim

In absehbarer Zeiten werden die Besucher des Gipsmuseum in Oberwiesen mit einer Stollenbahn in den Berg einfahren können.Entworfen und teilweise hergestellt wurde der Zug vom Branchenleader, der Firma Stadler Bussnang AG. Zusammengebaut, getestet und in Betrieb genommen wurde die Maschine von den Auszubildenden in der Lehrlingswerkstatt der Wibilea in Neuhausen am Rheinfall.

2018

Am 30. Juni 2018 dürfen wir die neuen Salonwagen der RhB (Epoche um 1950-1990) anlässlich des Tages der offenen Tür dem Publikum vorstellen. Mit dabei Hagen von Ortloff.

2016

Am 15. August 2016 wurde die G 4/5 auf den Namen "Charles" getauft.

In Memorandum an Charls Ball Senior, dem Gründer der Steiner Liliputbahn.

2015 - Das zweite Jahr

Im ersten Jahr hat sich der Betrieb erfreulich entwickelt und das zweite Jahr wird mit Effort in Angriff genommen. Dazu können wir uns an einer weiteren Dampflok freuen, der RhB G 4/5.

2014 - Der Betrieb ist gesichert

Die Steiner Liliput Bahn AG wird mit Unterstützung der Windlerstiftung durch den Liliput Bahn-Verein und die Stiftung Liliput Bahn Stein am Rhein übernommen und der Betrieb langfristig gesichert.

Ein neuer Zug und zwei neue Loks kommen dazu. Das RhB Krokodile, die Ge 6/6, und ein Zug mit RhB Wagen sowie das Modell der Feldbahndampflok "Mecklenburg“.

Dafür sind die Loks der Brüder-Brast-Bahn nicht mehr im Depot ausgestellt.

Am 3. August 2014 wurden die beiden Lok getauft. "Emma" (Ge 6/6) und "Jakob" (Mecklenburg). In Memorandum an Emma und Jakob Windler.

Zum ersten mal fährt der Märli-Dampfzug.

2013 - Grundlegende Änderungen bei der Steinerliliputbahn

Aus gesundheitlichen Gründen sucht Charly Ball für die Liliputbahn eine neue Lösung.

Der Liliput Bahn-Verein übernimmt provisorisch den Betrieb für die Saison 2013 und sucht gleichzeitig nach einer Lösung damit die Bahn weiterbesteht.

2011 - Gründung Liliput Bahn-Verein Stein am Rhein

Am 01.07.2011 wurde in Stein am Rhein der Verein mit dem Zweck zur Unterstützung der Liliputbahn gegründet.

2011 - Der Betrieb geht weiter

Charles Ball Jun. betreibt die Bahn im gewohnten Rahmen weiter.

2010 - Charles Ball verstorben

Der Gründer, Erbauer und Betreiber der Steinerliliput Bahn ist verstorben.

2001 - Wir sind im Internet

Ab dem 01.01.01 ist auch die Steinerliliput Bahn mit einer Homepage im Internet vertreten.

1999 - Betriebseinstellung wegen Hochwasser

Nach den gewaltigen Regenfällen Ende Mai und Anfang Juni trat der Rhein am 22.5.1999 über die Ufer. Teilweise wurden auch die Gleisanlagen knietief überflutet. Dank dem enormen Einsatz von Charles Ball, welcher Pumpen und Sandsäcke organisierte und platzierte, drang kein Wasser in den Lokschuppen ein. Das Gebäude ragte wie eine Insel aus dem Wasser. Trotzdem mussten etliche Stunden für Aufräumarbeiten investiert werden, bis am 11.7.1999 der Betrieb wieder aufgenommen werden konnte.

1997 - Wiederaufnahme des Betriebes

Die Steiner Liliput Bahn AG hat ihren Betrieb an Ostern 1997 wieder aufgenommen.

1996 - Neuer Bahnhof

Oben an der Stelle des alten Bahnhofs beim Bootshafen steht ein Bijou von einem Stationshäuschen im Massstab 1:2, ein Nachbau der Talstation der Brienz-Rothornbahn. Die Gleisanlage wurde in der bestehenden Form erhalten. Stärkere Schienen wurden verlegt mit zwei Spuren 7¼" und 14½". Neu im Hettler (Obstgarten) fährt die Bahn doppelspurig bis zum Stadtgarten.

Völlig neu wurde der Modelllokschuppen im Stile eines Rundhauses aus den 30er Jahren im Massstab 1:4. Das Ganze wurde integriert in die grosse Kehrschlaufe, kombiniert mit einem mit Erde überschüttetem Tunnel. Vor dem Schuppen liegt eine Drehscheibe mit ihren fächerförmig verlegten Geleisen. Der Tunnel kann am Ein- und Ausgang mit Toren verschlossen werden, so dass die Wagen darin untergestellt werden können.

Einmalige Exponate im Einsatz

Für den Betrieb der Liliput Bahn mit Dampf stehen einmalige Lokomotiven bereit, die das Herz jedes Eisenbahnfreundes höher schlagen lassen. Dazu kommt, dass im Lokschuppen auch Leihgaben von Privaten und anderen Museen ausgestellt werden. Mit der Inbetriebnahme der „neuen" Eisenbahn-Modellanlage hat das Städtchen eine zusätzliche Attraktivität gewonnen, was viele Steiner inzwischen sehr zu schätzen wissen.

1996 - Im Januar Beginn der Bauarbeiten

Charles Ball hatte sich vorgenommen die Kanalisation, den Schuppen, die Treppen, die Stützmauern aus Sandstein, sowie die ganzen Plätze mit Pflasterung, die Koffer für das Trasse usw. selber zu machen. Schnell musste er einsehen, dass es ohne eigenen Bagger und einem Lastwagen nicht möglich war die ganzen Erdbewegungen zu bewältigen. Als 67 jähriger lernte Charles Ball noch mit einem Kleinbagger zu arbeiten. Zügig wurden die Plätze, Wege und auch die Blumenrabatten fertig gebaut. Mit bewundernswerter Energie pflanzte Vreni Ball alle Rabatten mit viel Liebe und Können an. Die vielen Besucher waren von der vielfältigen und leuchtenden Blumenpracht begeistert.

Ende Sommer konnte der Bahnhof montiert und gestrichen werden. Es wurden Eisenbahnschwellen und Weichen gebaut und die Geleise von freiwilligen Helfern an unzähligen Samstagen verlegt.

Es war nun soweit, die Probefahrt konnte stattfinden. Bei strahlendem Herbstwetter wurde angeheizt.

1995 - Dezember Entscheid des Bundesgerichtes

Das Bundesgericht hat im Dezember 1995 die Signale auf freie Fahrt gestellt. Jetzt musste schnellstens noch die AG gegründet werden. Die Steiner Liliput Bahn AG war geboren und es konnte losgehen.

1991 - Neubau der Liliputbahn

Die Strecke war inzwischen alt und reparaturbedürftig geworden. Charles Ball wollte eine neue Bahn mit zwei Spuren 7¼" und 14½" bauen auf der die alten Brast Loks auch wieder dampfen sollten. Doch es kam anders. Der Einspruch eines Einwohners gegen die Bahn kam bis vors Schweizer Bundesgericht.

Die Bevölkerung des Städtchens und Umgebung hat der Familie Ball bei diesem Prozess sehr geholfen und mit über 3500 Unterschriften ihre Sympathie bekundet. Die ganzen Verhandlungen haben fast 4 Jahre gedauert.

1980 - Dampflok Mölm

Die Bahn war inzwischen sehr bekannt geworden und bedurfte einer noch stärkeren Dampflok. Auf einer Reise in Deutschland entdeckte Charles Ball eine alte Feldbahnlok, Jahrgang 1897, gebaut von Hohenzollern. Sie sah so aus wie Kinder sich eine Dampflok von „Jim Knopf" vorstellen, so wurde die Mölm im Massstab 1:3 nachgebaut. Sie lief über 50.000 km und hat viele tausend Fahrgäste befördert.

1979 - Verlegen der Station im Parkplatz Untertor

Die erste Station der Rheinuferbahn war zwischen vielen Bäumen etwas versteckt. Darum wurde die Strecke verlängert und der Bahnhof auf den Parkplatz Untertor verlegt.

1978 - Waldenburger Dampflokomotiven im Massstab 1:4

Zwei neue Waldenburger konnten an der Eisenbahnausstellung (Basel) ausgestellt werden. Die beiden prachtvollen neuen Maschinen wurden vom fachkundigem Publikum bestaunt, sogar Bundesrat Brugger besuchte den Ausstellungsstand. Mit der neuen Strecke und den beiden Waldenburgerli war es ein Genuss die Strecke zu befahren.

1977 - Verlängerung und Ausbau der Strecke

Die Anlage genügte den Ansprüchen nicht mehr. Es wurde deshalb beim Stadtrat eine Verlängerung der Strecke bis zum Strandbad beantragt und ein Bahnhof mit Drehscheibe. Auch dieses Projekt wurde spontan bewilligt.

1976 - Die erste grosse Dampflok im Massstab 1:4

Da die ganze Strecke auch mit 7¼" ausgestattet war, wurde eine erste Dampflok gebaut in Spur 7¼" die wie eine Waldenburg aussah, aber nur 2 Achsen hatte. Die Maschine wurde, wie könnte es sonst sein, auf den Namen „Stein am Rhein" getauft. Sie lief viele Jahre zuverlässig und wurde von der Bevölkerung liebevoll „Steinerli" genannt.

1975 - Eine neue grössere Lok

Es musste sofort eine grosse starke Lok gebaut werden. Charles Ball entschied sich für eine Niagara 4-8-4 von 2,4 Meter Länge in Spur 5" die schwere Züge befördern konnte. Diese Lok hatte die Ehre, zweimal an einem Steam-Festival in Tokyo dabeizusein.

1974 - Erste Fahrt

Im Frühjahr 1974 konnte erstmals Dampf aufgesetzt werden. Von Anfang an war die Rheinuferbahn ein voller Erfolg.

Zu Beginn wurde mit 5"-Loks und 7¼"-Wagen gefahren. Die Geleise führten vom Wäldchen am Teich vorbei in die Stadtgartenwiese. Dort wurde das Oval einmal befahren, dann musste der Zug wieder zurück zur Station gestossen werden.

Die ersten Lokomotiven waren selbst gebaute, amerikanische Modelle vom Typ Atlantic der Pennsylvanien RR. Sie beförderten bereits 20 Erwachsene, waren aber im Sommer überlastet.

1974 - Bau und Planung der Rheinuferbahn

Im Jahr 1974 entschloss Charles Ball eine Gartenbahn aufzubauen. Bis aber der erste Zug über die Geleise dampfen konnte, galt es jede Menge Probleme aus dem Weg zu räumen. Nach vielen Verhandlungen kam ein Stadtrat von Stein am Rhein zu Hilfe. Einige Wochen später galt es die Behördenmitglieder bei einem Lokaltermin zu überzeugen. Auf der Stadtgartenwiese bauten wir ein Stück Geleise auf, stellten eine Lok darauf und brachten so den versammelten Stadträten unser Anliegen vor.

Die Stadträte hatten offenbar Spass an der Sache und waren mit dem Vorhaben einverstanden.